URL: /cms2/index.php/wanderwege-drl/steckbriefe-drl/ds-gesamtstrecke-drl
VG-Code: drl
vgname: Druidensteig
ausgabe: url_parts[0]
ausgabe: url_parts[1]
ausgabe: url_parts[2]
ausgabe: url_parts[3]
ausgabe: url_parts[4]
ausgabe: directory_part[0]
ausgabe: directory_part[1]
ausgabe: directory_part[2]
Mantotitle:

Cookie Richtlinie

Druidensteig - Gesamtstrecke
Länge: 83.0 km
Wegeart: Strecke
Anspruch: Mittel
Thema: Geologie
Zertifikat: Qualitätsweg
nicht verfügbar - Druidensteig - Gesamtstrecke
Eigenschaften
Länge: 83.0 km
Art: Strecke
Anspruch: Mittel
Thema: Geologie
Zertifikat: Qualitätsweg
Zeichen
Anfahrt

Wanderparkplatz
Kapellenweg
57548 Kirchen - Freusburg

Beschaffenheit
Asphalt:
Schotter:
Natur:
Karte
Höhenprofil
Beschreibung
Der Druidensteig ist die längste Georoute des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus und verläuft von der Freusburg bei Kirchen (Sieg) bis zum Landschaftsmuseum in Hachenburg. Auf den 83 Kilometern Gesamtlänge führt der Qualitätswanderweg an drei Geoinformationszentren und zahlreichen Geotopen und Zeugnissen der Montanindustrie vorbei. Spannende Geschichten aus der Geologie und dem Bergbau im Westerwald und die einmalige Landschaft sind Garant für ein unvergessliches Wandererlebnis.
Der Druidensteig beginnt unterhalb der Jugendherberge Freusburg im oberen Siegtal und verläuft von dort aus an der Freusburgermühle vorbei zum Aussichtspunkt Ottoturm. Der Weg führt weiter durch das Imhäusertal hinauf zum Namensgeber des Weges, dem Nationalen Geotop Druidenstein.
Durch rauschende Mischwälder führt der Druidensteig hinab nach Herdorf-Sassenroth, dem ersten Etappenziel. Hier befindet sich das Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen, welches als Geoinformationszentrum über die vielseitige Bergbaugeschichte der Region berichtet.
Über den Berg Kuckuckseiche schlängelt sich der Wanderweg auf alten Pfaden zur ehemaligen Bergbaustadt Herdorf. Zahlreiche Informationspunkte beschreiben die beeindruckenden Geotope, die heute die Kulisse der Stadt bilden. Vom Städtchen Herdorf geht es über das Geotop „Blaue Halde“ auf die Mahlscheid, einst ein Basaltabbaugebiet, heute ein Naturparadies. Durch die von Bergbaurelikten durchzogenen Wälder geht es zum 504 m hoch gelegenen Hohenseelbachskopf mit seiner Ausflugsgaststätte, die zur Rast einlädt.
Der Druidensteig verläuft nun talwärts, über den Waldlehrpfad im Hüllwald und vorbei am Naturdenkmal Hüllbuche, bis die Ortsmitte von Daaden mit ihrer weithin bekannten Barockkirche erreicht ist. Der alte Ortskern mit dem typisch Westerwälder Schieferfachwerk lädt als Etappenziel zum Verweilen ein.
Vorbei am Naturschutzgebiet Schimmerich verlässt der Steig die Wälder und gibt den Blick frei auf das „Basaltschloss Friedewald“ mit seiner Renaissance-Fassade. Der Wanderweg führt nun von dem Schlossdorf zum Neunkhausener Plateau, einem bedeutenden Vogelschutzgebiet Deutschlands. Bis zum Elkenrother Weiher besticht die Landschaft durch ihre beeindruckende Weite und bildet so einen Kontrast zu den engen Tälern der Sieg und ihrer Nebenflüsse. Das kleine Westerwalddorf Elkenroth bietet als drittes Etappenziel Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten.
Durch ein großes Quellgebiet und drei weitere Naturschutzgebiete („Weidenbruch“, Hasselichskopf und „Im Geraum“) führt der Druidensteig vorbei an der Hexeneiche hin zum Käuser Steimel und der Molzhainer Höhe mit seinen Geotopen. Abwärts durch das Steinerother Tal führt der Weg vorbei an alten Bergwerken zum Hüttenschulzehaus nach Alsdorf. Nachdem die schmalen Gässchen passiert sind, bekommt der Weg am Steilhang zwischen Alsdorf und Betzdorf einmal mehr seinen Steigcharakter, bis das „Marienkapellchen auf dem Kreuzland“ in Betzdorf erreicht ist. Die Stadt mit ihrer großen Eisenbahngeschichte ist ein weiteres Etappenziel.
Von Betzdorf aus sind bis zum 478 m hoch gelegenen Steinerother Kopf wieder einige Höhenmeter zu überwinden, die jedoch mit mehreren Einkehrmöglichkeiten in der Nähe zum Wanderweg und besonderen Panoramapunkten belohnt werden. Vom Picknickplatz und Aussichtspunkt auf dem Steinerother Kopf aus erlangt man einen Überblick über die Landschaft des Westerwalds bis zum Siebengebirge und hinüber ins Bergische Land.
Die tief im Elbbachtal gelegene Dickendorfer Mühle ist ein weiteres lohnendes Ziel auf dem Weg zum Geoinformationszentrum „Grube Bindweide“ in Steinebach an der Sieg, welches das 5. Etappenziel ist. Im nahegelegenen Gebhardshain bietet sich Gelegenheit für die nächtliche Unterkunft.
Bergauf und entlang der Gleise der Westerwaldbahn erreicht der Weg die „Steineberger Höhe“ mit dem Förder- und Aussichtsturm „Barbaraturm“, von wo aus sich eine beeindruckende Fernsicht bietet. Talwärts, vorbei an Malberg, geht es hinunter durch das Lehmbachtal nach Limbach, wo auf der alten Nisterbrücke der Westerwaldsteig überquert wird. Von der Kleinen Nister aus, geht es über den Assberg und vorbei an der gleichnamigen Schiefergrube ins Tal der Großen Nister. Dort liegt die malerische Anlage des Kloster Marienstatt. Gemeinsam mit dem Westerwaldsteig führt der Wanderweg entlang der großen Nister. Nach einer Kletterpassage durch die Kleine Holzbachschlucht erreicht der Druidensteig schließlich seinen Endpunkt am Geoinformationszentrum Landschaftsmuseum Hachenburg.
nicht verfügbar - Druidensteig - Gesamtstrecke
Eigenschaften + Zeichen
Länge: 83.0 km
Wegeart: Strecke
Anspruch: Mittel
Thema: Geologie
Zertifikat: Qualitätsweg
Beschaffenheit
Beschreibung
Karte
Impressionen
Anfahrt