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Geologischer Wanderweg
Länge: 11.8 km
Wegeart: Runde
Anspruch: Mittel
Thema: Geologie
Zertifikat: -
GEO - Geologischer Wanderweg
Eigenschaften
Länge: 11.8 km
Art: Runde
Anspruch: Mittel
Thema: Geologie
Zertifikat: -
Zeichen
Anfahrt

Parkplatz
Weiherplatz
56237 Nauort

Beschaffenheit
Asphalt:
Schotter:
Natur:
Karte
Höhenprofil
Beschreibung
Der Geologische Wanderweg führt über die Höhenbrücken und tiefen Täler rund um Nauort, Caan und Stromberg.
Entlang des Weges finden sich folgende historische und geologischen Besonderheiten:

Station 1: Holzkohlemeiler
Runde Flächen entlang des Weges zeugen von der einstigen Herstellung von Holzkohle. Das Köhlerhandwerk war über Jahrhunderte die wichtigste Möglichkeit, energiereiche Brennstoffe für die Industrie herzustellen.

Station 2: Teufelstreppe
An dieser Stelle reihen sich riesige Quarzblöcke in einer Erosionsrinne auf. Das weiche Schiefergestein verwittert hier schneller als der harte Quarz und hinterlässt die imposante Teufelstreppe.

Station 3: Bergbaustollen
Auf dem Weg vom Teufelsberg ins Brexbachtal findet man immer wieder Stollenmundlöcher. Heute beliebter Zufluchtsort für Fledermäuse, waren es einst komplexe Stollensysteme, die den gesamten Westerwald durchzogen. Im Brexbachtal wurde jedoch nur vereinzelt Eisenerz und Buntmetalle, wie Kupfer und Blei, abgebaut.

Station 4: Teufelsberg
Zwischen uralten Douglasien findet man am Teufelsberg steile Felswände, an denen man die imposante Faltung des Rheinischen Schiefergebirges erkennen kann. Zwischen den Bäumen hindurch erhält man einen weiten Ausblick über das Brexbachtal.

Station 5: Bimsindustrie
Die Herstellung von Bimssteinen war jahrzehntelang wichtigster Wirschaftsfaktor für Nauort und umgebung. Selbst hier im Brexbachtal finden sich noch Überreste der einst blühenden Industrie.

Station 6: Nauorter Bahnhof
Am Nauorter Bahnhof erkennt man zwischen den Büschen noch die alte Bahnsteigkante. Hier befand sich einst ein Haltepunkt der Brexbachtalbahn für den Personen- und Gütertransport. Picknicktische laden hier zu einer Rast am Wege ein.

Station 7: Bimssandbänke
Vor 25.000 Jahren überzog der Ausbruch des Laacher Sees die gesamte Region mit meterhohem Bims. Das Flussbett des Brexbachs leuchtet heute noch in hellem weiß vom vielen Bims, welcher von den Höhen in das Tal gewaschen wurde.

Station 8: Bimsabbaukanten
Im flachen Gelände zwischen Caan und Stromberg entdeckt man oft noch markante Geländekanten. Hier wurden die meterdicken Bimsschichten im Tagebau abgebaut und zu Bimssteinen verarbeitet.

Station 9: Pfahlberg
Der einstige Vulkan gehört zu den Osteifelvulkanen. Seit Ausbruch ergoss ein Lavastrom in den heutigen Bereich der Ortslage von Caan. Zahlreiche Basaltblöcke verteilen sich über die gesamte Bergkuppe. Von hier aus, hat man eine reizvolle Aussicht in den Westerwald.

Station 10: Bimsindustrie
Nauort war ein Zentrum der Bimsindustrie. In über 30 Betrieben wurde im 19. und 20. Jahrhundert der Bims zu Schwemmsteinen und Bimsbeton verarbeitet.
GEO - Geologischer Wanderweg
Eigenschaften + Zeichen
Länge: 11.8 km
Wegeart: Runde
Anspruch: Mittel
Thema: Geologie
Zertifikat: -
Beschaffenheit
Beschreibung
Karte
Impressionen
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